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Verkehrsunfall mit Traktor zwischen Bühl und Echlishausen

Bibertaler Feuerwehren üben für den Ernstfall

 

Die Feuerwehr beim Öffnen der verklemmten Beifahrertür – Foto: J. Preißinger

 Simulierter Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen – Foto: S. Schreinert

 

Zu Aufregung kam es am Mittwochabend auf dem Bühler Weg zwischen den Ortsteilen Echlishausen und Bühl, als ein PKW mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug zusammenstieß. Zwei Personen wurden dabei im Fahrzeug eingeklemmt und verletzt. Zum Glück war es nur ein gestellter Unfall ohne tatsächliche Verunglückte. Hier übten die Freiwilligen Bibertaler Feuerwehren Bühl und Kissendorf gemeinsam mit Rettungssanitätern des BRK Leipheim die Erstversorgung und Rettung bei Verkehrsunfällen.

Nach der Alarmierung trafen beide Feuerwehren auf ein Unfallszenario, wie es auch in der Realität vorkommen kann. Ein Traktor ist mit einem PKW zusammengestoßen und hat zwei Personen im Fahrzeug einklemmt und „schwer verletzt“. Die Sanitäter kümmerten sich sofort um die Versorgung der Patienten und gaben der Feuerwehr das notwendige Rettungsverfahren vor. Die Feuerwehr öffnete die Fahrzeugtüren mithilfe des hydraulischen Rettungssatzes. Anschließend konnten der „schwer verletzte“ Fahrzeugführer aus dem verunfallten Fahrzeug befreit werden. Die weitere Versorgung übernahmen die BRKler dann in ihrem Sanka.

Dank solcher Übungen sind die Bibertaler weiterhin gut auf echte Verkehrsunfälle vorbereitet. Ziel ist es, die Verunglückten möglichst schonend und dennoch so schnell als möglich aus dem deformierten Fahrzeug zu befreien. Hierfür muss im Ernstfall jeder Handgriff der eingesetzten Helfer sitzen.

Die Rolle der Verunglückten übernahmen zwei Sanitäter und bekamen dadurch die Rettungsarbeiten aus Sicht der Eingeschlossenen hautnah mit. Dadurch konnten die Verunfallten wertvolle Rückmeldungen an die eingesetzten Feuerwehrleute liefern.

Eine entscheidende Rolle für die optimale Rettung spielt auch die gute Abstimmung und Zusammenarbeit der hinzugerufenen Feuerwehren. Im Einsatz sind zahlreiche Aufgaben zu übernehmen, welche optimal auf die Bibertaler Wehren zu verteilen sind. So konnte bei dieser Übung unter anderem der Brandschutz durch Kissendorf sichergestellt werden, während sich Bühl auf die Patientenrettung konzentrieren konnte.

Die beiden Kommandanten Christoph Wolf (Kissendorf) und Markus Betz (Bühl) lobten die gemeinsame Aktion: „Die Übung intensivierte die gute Zusammenarbeit der Bibertaler Wehren“, sagte Hr. Betz. Beide Feuerwehren haben bereits in der Vergangenheit gemeinsame, realitätsnahe Übungen abgehalten. Dies wird auch zukünftig fortgesetzt, um den Bibertalern im Notfall optimal helfen zu können.